DEMNÄCHST AUF DER BÜHNE
PROJEKT!
GT-GroßstadtTheater
Regie: Stefan Meißner, Anna Lena Friedrichs

GT – GroßstadtTheater
Gütersloh ist Großstadt. Zumindest auf dem Papier. 5928. Das ist die Zahl, die Gütersloh von der Kleinstadt trennt. 5928 Einwohner*innen sollen den Unterschied machen? Eine Kleinstadt zur Großstadt werden lassen
Und mal ehrlich:
Gütersloh und Großstadt? Passt das zusammen?
Was bleibt, wenn wir hinter die Fassade blicken? Welche Menschen leben hier? Welche Träume, Sehnsüchte, Wünsche haben sie? Welche Sorgen und Ängste? Als Alteingesessene und Neuzugezogene. Was macht Gütersloh als Heimat aus? Gibt es so etwas wie Heimat überhaupt? Und spielt die Größe einer Stadt dabei eine Rolle?
Wir wollen im Projekt „GT - Großstadt-Theater“ diesen Fragen nachgehen. Wir wollen einen Raum für Begegnung schaffen, wertfrei und ergebnisoffen. Wir wollen mit den Mitteln des Theaters die Geschichten der Teilnehmenden erzählen, Geschichten aus und über Gütersloh.
Und wir wollen endgültig die alles entscheidende Frage klären, ob Gütersloh tatsächlich eine Großstadt ist oder nicht …
WERKSTATT!
Sie sagt. Er sagt.
von Ferdinand von Schirach
Regie: Pauline Miller
„Unser Strafgesetzbuch kennt den Begriff des Bösen nicht“.
So beginnt Ferdinand von Schirachs dramatisches und komplexes Theaterstück, das einen Strafprozess ohne Zeugen beleuchtet.
Die Klägerin Katharina Schlüter, eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin und Ermittlerin, beschuldigt den Angeklagten, ihren ehemaligen Liebhaber Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Sowohl für die Klägerin als auch für den Angeklagten steht bei der Urteilsfindung viel auf dem Spiel, sowohl privat als auch beruflich.
Da es an stichhaltigen Beweisen mangelt, dreht sich der Prozess hauptsächlich um die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Anklägerin und des Angeklagten. Sie sagt. Er sagt.
Schirachs Stück beleuchtet die Komplexität der Urteilsfindung in solchen Fällen und untersucht, wie unsere sozialen Werte und vorherrschenden Vorurteile ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung über Schuld und Unschuld spielen.
Nachdem das Stück bereits in Theatern in ganz Deutschland aufgeführt und 2024 als Fernsehfilm verfilmt wurde, bringt die Bürgerbühne Gütersloh nun ihre Version von Schirachs Gerichtsdrama auf die Bühne.
Regie: Pauline Miller

Aufführungstermine:
Fr. 29.05.2026, 19.30 Uhr
Sa. 30.05.2026, 19.30 Uhr
So. 31.05.2026, 16.00 Uhr
Di. 02.06.2026, 19.30 Uhr
Lust auf Theaterspielen?
Die Bürgerbühne Gütersloh sucht Mitspielende.
Die Zuschauer haben Platz genommen, es wird ruhig im Raum. Draußen stehen diejenigen, die gleich auf die Bühne gehen werden, voller Anspannung und Adrenalin. Alles wurde professionell geübt, nichts kann mehr schiefgehen – und wenn doch, wird es gemeistert. Tür auf, los geht’s, ab auf die Bühne!
Interesse geweckt? Schreiben Sie uns an.
Schnuppern Sie Theaterluft und hören Sie von den begeisterten Berichten derjenigen, die hier bereits gespielt haben, wenn sie sagen:
„So etwas habe ich noch nie erlebt! Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann!“
Lassen Sie uns gemeinsam Theater in Gütersloh machen. Wir freuen uns auf Sie!
